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Wie funktioniert eigentlich ein Gelenk?
Unsere Gelenke ermöglichen es, das wir uns bewegen können und dies viele tausend mal, ohne das wir uns dessen bewusst sind. Um einen einwandfreien Bewegungsablauf zu ermöglichen besitzen Gelenke so etwas wie "Stossdämpfer", den Gelenkknorpel. Dieser Knorpel ist von einem feinen Flüssigkeitsfilm, der Synovia überzogen, der von der Gelenkschleimhaut gebildet wird. Der gesamte Gelenkinnenraum wird umgeben von einer feinen Hülle aus Bindegewebe, der Gelenkkapsel.
Zuguterletzt werden die beiden knöchernen Gelenkteile von kräftigen Gelenkbändern stabilisiert. Diese Bänder begrenzen den Bewegungsausschlag. Die gesamte Führung des Gelenkes und seine kontrollierte Bewegung wird von gelenkumgebenden Muskeln durchgeführt. Ihrer Kraft und Elastizität kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.
Was genau ist eigentlich Arthrose?
Jede Arthrose beginnt mit einem sogenannten Knorpelschaden, der am Anfang nur sehr klein ist und nur oberflächlich auftritt. Erst wenn es im darunterliegenden Knochen zu Verdichtungen kommt, spricht man von Arthrose. Im späteren Stadium ist der Knorpel im erkrankten Bereich völlig abgerieben, man nennt dies "Knorpelglatze", der Knochen reibt jetzt aufeinander, der Gelenkspalt, der Raum zwischen den Gelenkflächen ist verschwunden. Im weiteren Verlauf können sich knöcherene Randzacken bilden, Osteophyten genannt.
In Verbindung mit Einbrüchen des Knochens, den Geröllzysten, kommt es zur völligen Zerstörung des Gelenkes mit fehlender Beweglichkeit.
Welche Ursachen hat denn eine Arthrose?
Die genaue Ursache ist nicht bekannt, verschiedene Risikofaktoren wie nachstehend beschrieben können die Entstehung einer Arthrose begünstigen:
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