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Typ "Ivory" Teil 1
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Das Daumensattelgelenk, was ist das eigentlich? Es ist ein 2-achsiges, sattelähnliches Gelenk und für die meisten Funktionen der Hand wie Greifen und Stützen von sehr großer Bedeutung.
Ein Arthrose (Verschleiß) dieses Gelenkes nennt man Rhizarthrose Hierbei handelt es sich um einen Knorpelverlust auf den Gelenkflächen mit knöcherner Randwulstbildung. Gelegentlich kommt es auch zur Bildung von freien Gelenkkörpern, welche eingeklemmt werden können und damit Schmerzen verursachen. In den folgenden Röntgenaufnahmen sieht man eine Rhizarthrose
Operative Vorgehensweisen: Neben den schon bekannten Verfahren der Trapeziumresektion (Entfernung des Knochens) in Verbindung mit einer Arthroplastik als mögliche Kompensation der entstehenden Verkürzung des Daumens, gibt es die Möglichkeit einer Daumensattelgelenkendoprothese (künstlicher Gelenkersatz)
In der Röntgenaufnahme sieht man gut die fertig eingebaute Prothese:
Im folgenden Teil 2 werde ich mich mit der physiotherapeutischen Nachbehandlung dieser Prothese befassen.
Quellen: Bilder und Text: Michael Geick, Physiotherapeut -therapieforum- Bad Salzuflen Fachärztliche Beratung: Drs. med Tobias Senn/Frank Krause, FA für Handchirurgie, -Praxisklinik- Bad Salzuflen Prothesenmodell "Ivory" ist ein eingetragenes Warenzeichen der Firma Memometall.
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